Nachgedacht

Genug für Alle!?

Posted in Message of the ... whatever, Nachgedacht on März 8th, 2011 by hinek – Be the first to comment

Neulich habe ich in der Bibel die Speisung der Fünftausend gelesen und hatte einen Gedanken dazu, den ich bisher nicht hatte. Mir fiel ein Zitat von Gandhi ein, dass ich in Shane Claibornes “Ich muss verrückt sein, so zu leben” gelesen hatte:

Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

(Mahatma Gandhi)

Meine Überlegung war: Ist das hier “nur” ein Wunder um zu zeigen, dass Jesus das kann? Immerhin ist es ein pragmatisches Wunder und nicht nur Show, fünftausend Männer (zuzüglich Frauen und Kindern) wurden satt. Oder ist es gleichzeitig auch ein Versprechen, wenn wir alle nur nehmen, was wir brauchen, sorgt Gott dafür, dass für alle genug da ist …

Vielleicht ist es ein Aufruf, der noch heute Gültigkeit hat: “Hört auf immer und immer mehr zu horten! Ich braucht Euch nicht fürchten. Ich bin doch auf Eurer Seite, weil ich Euch liebe.”

Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?

(Die Bibel: Matthäus 6,26)

Wohin willst Du mich führen?

Posted in Message of the ... whatever, Nachgedacht on Februar 7th, 2011 by hinek – Be the first to comment

Gestern abend hatten wir eine schöne JEK Stunde (Junge Erwachsene Kreis). Bei dem Lied “shepherd of my soul” bin ich dann doch sehr nachdenklich geworden, dort sangen wir

I have made a choice, to listen for your voice
Wherever you may lead, I will go

Und ich dachte mir so, ist das tatsächlich so? Habe ich die Entscheidung getroffen, auf Gott zu hören? Ja! Tue ich das heute? Wann habe ich es bewusst in den letzten Wochen getan? Folge ich Gott? Oder folge ich einer Popkultur Version des christlichen Glaubens? Folge ich Jesus, wohin er mich führt? Habe ich alles verkauft, was ich habe und es den Armen gegeben um ihm zu folgen?

Dazu fiel mir ein Zitat von Kierkegaard ein, dass ich neulich in “Ich muss verrückt sein, so zu leben” von Shane Claiborne gelesen habe:

Die Bibel ist sehr leicht zu begreifen. Doch wir Christen sind ein Haufen ränkevoller Schwindler. Wir tun so, als ob wir unfähig seien, sie zu verstehen. Wissen wir doch sehr genau, dass wir von dem Augenblick an, in dem wir sie verstehen, entsprechend handeln müssen. Nehmen Sie irgendein Wort aus dem Neuen Testament und vergessen Sie alles außer zu geloben, ihm gemäß zu handeln. Mein Gott, werden Sie sagen. Wenn ich das tue, wird mein Leben in Trümmern liegen … Darin liegt der wirkliche Stellenwert christlicher Gelehrsamkeit. Das Studium des christlichen Glaubens ist die wunderbare Erfindung der Kirche, mit Hilfe derer sie sich gegen die Bibel wehrt, um sicherzustellen, dass wir weiter gute Christenmenschen sein können, ohne dass uns die Bibel zu nahe kommt. Ach, unschätzbare Gelehrsamkeit, was würden wir ohne dich anfangen? Schrecklich ist es, dem lebendigen Gott in die Hände zu fallen. Ja, es ist sogar schrecklich, mit dem neuen Testament allein zu sein.

Søren Kierkegaard

Es wird wohl Zeit für mich, mal wieder mit Gott allein zu sein und die Frage zu stellen, die wirklich wichtig ist.

Geteiltes Glück

Posted in Message of the ... whatever, Nachgedacht on November 29th, 2010 by hinek – Be the first to comment

Als ich heute Morgen das folgende Zitat las, musst ich gleich an die Worte zum Thema Dankbarkeit und Teilen denken, die Rainer Koch gestern beim Bistro Lifestyle gesagt hat.

Ein Glück, das wir für uns allein suchen, ist nirgends zu finden; denn das Glück, dass sich verringert, wenn wir es mit anderen teilen, ist nicht groß genug, um uns glücklich zu machen.

(Thomas Merton)

Schuld, Angst und die Kirche

Posted in Message of the ... whatever, Nachgedacht on Oktober 28th, 2010 by hinek – Be the first to comment

Ich wollte schon eine ganze Zeit diesen Abschnitt aus dem Buch “Jesus will die Christen retten” posten:

Paulus sieht in ihrem Beharren auf die Rückkehr zu Mose eine Form von Gewalt. Er ist gegen religiöse Rituale, die die Freiheit verdrängen, die Befreiung, die Christus brachte. Wenn Menschen mithilfe von Schuld und Angst manipuliert werden, wenn man ihnen sagt, dass das Unterlassen bestimmter Dinge dazu führt, dass sie nicht anerkannt sind, verurteilt, verdammt, für immer in die Hölle geschickt werden – dann ist das Gewalt.

Es spielt dabei keine Rolle, welche religiöse Sprache benutzt wird oder welche Bibelabschnitte zitiert werden; das ist zerstörerisch. Es ist ein Missbrauch von Macht. Und für den Jesusweg ist Dienst – also der liebende Gebrauch von Macht, die man besitzt, zugunsten eines anderen – ein zentraler Punkt.

(Rob Bell / Don Golden “Jesus will die Christen retten“)

Leider geschieht das immer wieder, es handelt sich nicht um eine Eintagsfliege. Immer wieder werden in der Geschichte der Kirche Schuld und Angst zur Ausübung von Macht über andere missbraucht (ok, die Kirche ist hier nicht allein, auch im weltlichen Bereich wird Angst als Werkzeug genutzt, nicht erst seit dem 11. September). Wie kann es angehen, dass im Namen von Christus, der befreite und sich jeglicher Gewalt verweigerte, immer wieder so gehandelt wird?

Was fehlt?

Posted in Message of the ... whatever, Nachgedacht on Juli 1st, 2010 by hinek – Be the first to comment

Hier mal ein herausfordernder Gedanke, der mindestens 4 Jahre alt ist, aber für mich gerade wieder aktuell wie nie:

Helfen, Mitgefühl, Geduld, Mitleid, Barmherzigkeit

Was muss mir Gott geben, damit ich mitfühlend wie Jesus werde? Empathie oder doch eher Mut? Was fehlt mir, aufzustehen gegen Unrecht und einzustehen für die Schwachen?
Sind die Berge so hoch, dass wir glauben, sie nicht bezwingen zu können, dann wollen wir oft nicht einmal den ersten Schritt tun. Aber Mut fordert die Berge heraus und ist der erste Schritt getan, wissen wir ob der Glaube trägt.

Hinek

Schuldbewusstsein

Posted in Message of the ... whatever, Nachgedacht on Juni 24th, 2010 by hinek – Be the first to comment

Ein Gedanke vom 16.11.2005:

Zwei Arten, wie uns eigene Schuld bewusst wird:

  1. Durch den heiligen Geist: um uns dazu zu bringen reinen Tisch zu machen.
  2. Durch den Satan: er bläst die Schuld so stark auf, dass wir erdrückt werden. Wir denken dann, wir hätten so viel Schuld, dass sie nicht vergeben werden kann.

Hinek

Wenn ich es nicht mache, macht es ja sonst keiner

Posted in Message of the ... whatever, Nachgedacht on Juni 17th, 2010 by hinek – 2 Comments

Säulen der Gemeinde:
verhindern wir dadurch, dass wir “alles” tun, manchmal,
dass andere “etwas” tun?

Hinek

Warum Jesus?

Posted in Message of the ... whatever, Nachgedacht on Juni 3rd, 2010 by hinek – 2 Comments

Ich glaube an Jesus, weil er meine Verbindung zu Gott ist.

Nimm einfach mal an, dass Gott existiert und dass er den Menschen und alles andere geschaffen hat. Dann ist er der einzige, der mir den Sinn sagen kann, er weiß warum er mich geschaffen hat. Allein das ist es wert, herauszufinden, ob es Gott gibt.

Ich habe nach Gott gesucht und Jesus gefunden. Und ich glaube fest, dass er der einzige ist, der mir etwas über Gott sagen kann. Seit ich mit Jesus lebe, ahne ich den Sinn. Ich erfahre immer mehr über Gott, seine Liebe, sein Wesen und was er über mich denkt.

Hinek

Oh Du törichter Mensch

Posted in Message of the ... whatever, Nachgedacht on Mai 27th, 2010 by hinek – Be the first to comment

Schöne Überschrift, gell? Sie kann übrigens sowohl auf das im folgenden Text beschriebene Verhalten als auch auf die Art, in der ich mit mir deshalb ins Gericht gegangen bin, bezogen werden.

Was ist es wert, eine Kerze anzuzünden,
was ist ein Gebet, was sind tausend Gebete wert,
wenn ich nicht einmal bereit bin, zu dem, für den ich bete
hinzugehen und ihm ein Gespräch anzubieten?

Ich bete, dass Gott mir befiehlt,
doch tut er es, so höre ich nicht.
Es ist keine große Aufgabe, keine große Ehre,
nur eine Kleinigkeit.
Aber ich bleibe sitzen.
Ich warte auf eine bessere Aufgabe.

Hinek

Schritte wa(a)gen

Posted in Message of the ... whatever, Nachgedacht on Mai 20th, 2010 by hinek – Be the first to comment

Dies stammt aus einer seltsamen Zeit, in der ich mir vorgenommen hatte, auf mein Gewicht zu achten. Vielleicht wäre das ja mal wieder dran ;-) .

Der Schritt auf die Waage ist schwer, ich muss mich der Wahrheit stellen: “Wieviel schwerer bin ich heute?”

Mich der Wahrheit stellen muss ich auch, wenn ich mich mit Gott beschäftige. Da gibt es eine schreckliche Wahrheit, nämlich das es lebensgefährlich ist, sich nicht mit Gott zu beschäftigen und ihn zu ignorieren.

Habe ich mich der Wahrheit gestellt, erfahre ich eine wunderschöne Wahrheit, nämlich wie toll es ist, mit Jesus zusammen zu leben und so Gottes Liebe und Gnade live zu erfahren.

Ich wage also den Schritt und siehe da, 1 Kilo abgenommen!

Hinek