Message of the … whatever

Vertrauen auf unverdiente Gnade

Posted in Message of the ... whatever on Juli 30th, 2010 by hinek – Be the first to comment

Habe mich heute beim Lesen von “3:16 Zahlen der Hoffnung” an ein Gespräch mit Rainer Koch im letzten Jahr erinnert. Er meinte (und ich kann das mittlerweile bestätigen), es kommt alles auf ein Problem zurück: Wir trauen Gott nicht, dass er es gut mit uns meint.

Wir freuen uns über die geschenkte Erlösung, aber wir können sie nicht begreifen und wir trauen nicht, dass sie trägt …

… wir erwarten eine aktivere Aufgabe. Dass wir beispielsweise unsere Sünden mit schmerzhaften Kasteiungen abbüßen. Einige Gnadensucher haben sich Fell übergezogen, sind auf ihren Knien Kathedralenstufen hochgerutscht oder mit bloßen Füßen über glühende Kohlen gelaufen.

Ander haben sich ihren eigenen “Bibelvers” ausgedacht: “Hilf dir selbst, so hilft dir Gott” (Öffentliche Meinung 1,1). Nein danke, wir wollen es selbst hinkriegen. Wir wollen selbst für unsere Fehler einstehen und dafür einen Beitrag leisten, unsere Schulden abzubezahlen, Fehler mit harter Arbeit wiedergutmachen. Wir wollen Erlösung auf dem altbekannten Weg: Wir wollen sie uns selbst verdienen.

Max Lucado (3:16 Zahlen der Hoffnung)

Antworten auf das “Warum”

Posted in Message of the ... whatever on Juli 6th, 2010 by hinek – 1 Comment

Haben wir es nötig, das erst zu lernen? Wir wissen schon so viel und doch so wenig. Das Zeitalter der Information ist das Zeitalter der Verwirrung. Es gibt so viele Erklärungen für das “Wie” und so wenige für das “Warum”. Wir brauchen Antworten. Jesus bietet sie an.

Max Lucado (3:16 Zahlen der Hoffnung)

Was fehlt?

Posted in Message of the ... whatever, Nachgedacht on Juli 1st, 2010 by hinek – Be the first to comment

Hier mal ein herausfordernder Gedanke, der mindestens 4 Jahre alt ist, aber für mich gerade wieder aktuell wie nie:

Helfen, Mitgefühl, Geduld, Mitleid, Barmherzigkeit

Was muss mir Gott geben, damit ich mitfühlend wie Jesus werde? Empathie oder doch eher Mut? Was fehlt mir, aufzustehen gegen Unrecht und einzustehen für die Schwachen?
Sind die Berge so hoch, dass wir glauben, sie nicht bezwingen zu können, dann wollen wir oft nicht einmal den ersten Schritt tun. Aber Mut fordert die Berge heraus und ist der erste Schritt getan, wissen wir ob der Glaube trägt.

Hinek

Schuldbewusstsein

Posted in Message of the ... whatever, Nachgedacht on Juni 24th, 2010 by hinek – Be the first to comment

Ein Gedanke vom 16.11.2005:

Zwei Arten, wie uns eigene Schuld bewusst wird:

  1. Durch den heiligen Geist: um uns dazu zu bringen reinen Tisch zu machen.
  2. Durch den Satan: er bläst die Schuld so stark auf, dass wir erdrückt werden. Wir denken dann, wir hätten so viel Schuld, dass sie nicht vergeben werden kann.

Hinek

Wenn ich es nicht mache, macht es ja sonst keiner

Posted in Message of the ... whatever, Nachgedacht on Juni 17th, 2010 by hinek – 2 Comments

Säulen der Gemeinde:
verhindern wir dadurch, dass wir “alles” tun, manchmal,
dass andere “etwas” tun?

Hinek

Leistung

Posted in Message of the ... whatever on Juni 16th, 2010 by hinek – Be the first to comment

Das hier hat mich heute morgen sehr angesprochen, es ist meines Erachtens ein Problem vieler Christen und es war und ist zu einem Teil noch immer mein Problem:

Wie oft sagen wir zwar, dass Jesus uns vor Gericht, Sünde und Tod gerettet hat, sind aber gleichzeitig sehr intensiv bemüht, uns selbst zu retten?! Was manchmal aussieht wie zuversichtliche und aufopferungsvolle Aktivität, ist häufig nur nervöse Energie, die sich aus dem speist, was uns Angst macht: dass Gott uns ohne unsere hart erarbeiteten Leistungen nicht annimmt. Dass wir nur dann geliebt werden, wenn wir permanent hundertfünfzig Prozent geben. Dass unser Leben bedeutungslos bleibt, wenn wir nichts Messbares vorzuweisen haben.

Gary A. Haugen (MUT – Warum Christen sich einmischen sollen)

Nachtlichtchen

Posted in Message of the ... whatever on Juni 7th, 2010 by hinek – Be the first to comment

Für andere Christen in den Industrienationen ist nicht der Mangel an Information das Problem, sondern eher das Gegenteil: … Sie sehen die Bilder des Elends in den Nachrichten und im Internet. Sie hören die Geschichten und die Fakten im Radio oder in Gesprächen mit Freunden. Ihr Problem ist aber: Sie haben keine Ahnung, was sie tatsächlich gegen all diese Übel tun können.

Hier ist das Problem nicht Ahnungslosigkeit, sondern ein Gelähmtsein durch die empfundene Verzweiflung. … Und so haben wir ein bestimmtes Bild vor Augen, wenn Jesus uns Licht der Welt nennt. Wir sehen uns als beruhigendes Nachtlichtchen, das Kindern die Angst vor der Dunkelheit nimmt und uns auf dem Weg in Badezimmer davor bewahrt, dass wir uns die Zehen stoßen – aber nicht als gleißend helles Lichtschwert, das es beherzt mit dem Bösen der Welt aufnimmt und die Dunkelheit in breiten Schwaden vertreibt.

Gary A. Haugen (MUT – Warum Christen sich einmischen sollen)

Warum Jesus?

Posted in Message of the ... whatever, Nachgedacht on Juni 3rd, 2010 by hinek – 2 Comments

Ich glaube an Jesus, weil er meine Verbindung zu Gott ist.

Nimm einfach mal an, dass Gott existiert und dass er den Menschen und alles andere geschaffen hat. Dann ist er der einzige, der mir den Sinn sagen kann, er weiß warum er mich geschaffen hat. Allein das ist es wert, herauszufinden, ob es Gott gibt.

Ich habe nach Gott gesucht und Jesus gefunden. Und ich glaube fest, dass er der einzige ist, der mir etwas über Gott sagen kann. Seit ich mit Jesus lebe, ahne ich den Sinn. Ich erfahre immer mehr über Gott, seine Liebe, sein Wesen und was er über mich denkt.

Hinek

Toleranz

Posted in Message of the ... whatever on Mai 28th, 2010 by hinek – 2 Comments

„Toleranz ist nicht gleichbedeutend mit Nachgeben, Herablassung oder Nachsicht. (…)In Übereinstimmung mit der Achtung der Menschenrechte bedeutet praktizierte Toleranz weder das Tolerieren sozialen Unrechts noch die Aufgabe oder Schwächung der eigenen Überzeugungen.“

UNESCO

Diese Definition der UNESCO von Toleranz widerspricht aber der heute weit verbreiteten Meinung, dass man intolerant ist, wenn man z.B. der Meinung ist, nur der christliche Glaube bringt das ewige Leben. Ich kann ja einen Atheisten oder einen Muslim und auch seinen Glauben respektieren, ohne diesen Glauben mit meinem in die gleiche Schublade zu stecken. Eventuell respektiere ich einen Menschen sogar so mehr, da ich seinen Glauben ernstnehme, im Gegensatz zu der oftmals als Toleranz bezeichneten Gleichmache, die eigentlich Ignoranz ist und der eigentlich egal ist, wer was glaubt, weil der Glaube nicht mehr interessiert.

Oh Du törichter Mensch

Posted in Message of the ... whatever, Nachgedacht on Mai 27th, 2010 by hinek – Be the first to comment

Schöne Überschrift, gell? Sie kann übrigens sowohl auf das im folgenden Text beschriebene Verhalten als auch auf die Art, in der ich mit mir deshalb ins Gericht gegangen bin, bezogen werden.

Was ist es wert, eine Kerze anzuzünden,
was ist ein Gebet, was sind tausend Gebete wert,
wenn ich nicht einmal bereit bin, zu dem, für den ich bete
hinzugehen und ihm ein Gespräch anzubieten?

Ich bete, dass Gott mir befiehlt,
doch tut er es, so höre ich nicht.
Es ist keine große Aufgabe, keine große Ehre,
nur eine Kleinigkeit.
Aber ich bleibe sitzen.
Ich warte auf eine bessere Aufgabe.

Hinek