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Fühlt Euch wie zuhause, aber zieht die Schuhe aus.



Message of the ... whatever

Mit den Hirten will ich gehen

Posted in Message of the ... whatever on Dezember 21st, 2011 by hinek – Be the first to comment

Mit den Hirten will ich gehen (Gemeinschafts Liederbuch “Jesus unsere Freude”, Nr. 67)

Mit den Hirten will ich gehen, meinen Heiland zu besehen,
meinen lieben heilgen Christ, der für mich geboren ist.

Mit den Engeln will ich singen, Gott zur Ehre soll es klingen,
von dem Frieden, den er gibt jedem Herzen, das ihn liebt.

Mit den Weisen will ich geben, was ich Höchstes hab im Leben,
geb zu seligem Gewinn ihm das Leben selber hin.

Mit Maria will ich sinnen ganz verschwiegen und tief innen
über dem Geheimnis zart: Gott im Fleisch geoffenbart.

Mit dir selber, mein Befreier, will ich halten Weihnachtsfeier;
komm, ach komm ins Herz hinein, laß es deine Krippe sein!

(Emil Quandt 1880)

Licht in der Finsternis

Posted in Message of the ... whatever on Juli 29th, 2011 by hinek – Be the first to comment

Nach den Ereignissen in Norwegen fand ich es interessant, heute morgen die folgende Aussage von Henri Nouwen zu lesen:

Dass die Welt in der Macht des Bösen ist, ist in keiner Weise neu. Wir dürfen nicht in Panik geraten angesichts der Tatsache, das es so viel Böses gibt.

Wenn Sie im Radio oder Fernsehen Nachrichten hören oder sehen, stellen Sie fest, dass die Welt in der Macht des Bösen ist. Und wir reagieren, indem wir den Leuten sagen: “Schaut hin, was da passiert. Ist das nicht schrecklich?! Ist das nicht furchtbar?! Ist das nicht unglaublich?!” Wir reagieren so, als ob das Böse uns überrascht. Wir sollten vielmehr überrascht sein von der Güte.

Das Böse ist nicht etwas, das uns überraschen sollte, es ist der Zustand der Wirklichkeit. Jesus sagt: “Das Licht kam in die Finsternis, aber die Finsternis hat es nicht begriffen.” Das Licht kam in die Finsternis, und Jesus sagt: “Ich bin der Herr des Lebens und der Wahrheit.” Und wir alle haben die Aufgabe, daran zu erinnern, kleine Erinnerungszeichen zu sein. Nicht in dem Sinn, als wären wir selbst nicht böse – Jesus nennt uns alle böse -, aber wir sind zugleich Gottes geliebte Menschen. Es geht überhaupt nicht darum zu sagen: Hier sind die Guten, und dort sind die Bösen. Es geht vielmehr darum, dass Menschen, die das Evangelium hören und leben, die entsprechend der Worte Jesu leben, nicht aufhören, sich selbst zur Treue zu rufen. Und sie können andere einladen, die nach demselben Ausschau halten, denn niemand möchte dem Bösen zum Opfer fallen. Es gibt Wege, auf denen wir uns dem Bösen entziehen können, um nicht sein Opfer zu werden.

(Henri Nouwen, Geliebt sein)

Genug für Alle!?

Posted in Message of the ... whatever, Nachgedacht on März 8th, 2011 by hinek – Be the first to comment

Neulich habe ich in der Bibel die Speisung der Fünftausend gelesen und hatte einen Gedanken dazu, den ich bisher nicht hatte. Mir fiel ein Zitat von Gandhi ein, dass ich in Shane Claibornes “Ich muss verrückt sein, so zu leben” gelesen hatte:

Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

(Mahatma Gandhi)

Meine Überlegung war: Ist das hier “nur” ein Wunder um zu zeigen, dass Jesus das kann? Immerhin ist es ein pragmatisches Wunder und nicht nur Show, fünftausend Männer (zuzüglich Frauen und Kindern) wurden satt. Oder ist es gleichzeitig auch ein Versprechen, wenn wir alle nur nehmen, was wir brauchen, sorgt Gott dafür, dass für alle genug da ist …

Vielleicht ist es ein Aufruf, der noch heute Gültigkeit hat: “Hört auf immer und immer mehr zu horten! Ich braucht Euch nicht fürchten. Ich bin doch auf Eurer Seite, weil ich Euch liebe.”

Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?

(Die Bibel: Matthäus 6,26)